Bundesbeschluss über Währung und Bargeldversorgung
Offizieller Titel: Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung
Der Gegenentwurf will in der Bundesverfassung festhalten, dass die Schweizerische Nationalbank die Bargeldversorgung gewährleistet und dass der Franken die Währung der Schweiz ist.
Diese Zusammenfassung hat eine KI aus den offiziellen Unterlagen geschrieben; eine zweite KI hat sie Satz für Satz geprüft. So setzen wir KI ein
Resultat: Angenommen
73.4 % Ja
- Stände: 23 dafür, 0 dagegen
- Stimmbeteiligung 55.4 %
Quelle: Bundesamt für Statistik (BFS)
Ja oder Nein?
Was ändert sich bei einem JA?
Ein Ja bedeutet: In der Bundesverfassung steht neu, dass die Schweizerische Nationalbank die Bargeldversorgung gewährleistet und dass der Franken die schweizerische Währung ist.
Was ändert sich bei einem NEIN?
Ein Nein bedeutet: Der Gegenentwurf tritt nicht in Kraft. Die beiden Regeln bleiben wie heute im Gesetz.
Auf einen Blick
- Art der Vorlage
- Direkter Gegenentwurf
- Für eine Annahme nötig
- Volks- und Ständemehr
- Empfehlung des Bundesrates
- Ja
- Themen
- WirtschaftStaatsordnung
Worum geht es genau?
In der Schweiz bezahlen die Menschen immer öfter ohne Bargeld, zum Beispiel mit Karten oder Bezahl-Apps. Laut einer Umfrage der Nationalbank von 2024 sprechen sich 95 Prozent der Bevölkerung dafür aus, dass Bargeld als Zahlungsmittel erhalten bleibt. Heute steht im Gesetz, dass die Schweizerische Nationalbank die Bargeldversorgung gewährleistet und dass der Franken die Währung der Schweiz ist. Die Volksinitiative «Bargeld ist Freiheit» will diese Punkte in der Verfassung verankern, mit eigenen Formulierungen. Bundesrat und Parlament sind mit diesen Formulierungen nicht einverstanden und stellen ihr einen direkten Gegenentwurf gegenüber, den Bundesbeschluss über die schweizerische Währung und die Bargeldversorgung. Er übernimmt zwei bestehende Gesetzesbestimmungen weitgehend unverändert in die Verfassung. Laut Bundesrat hat der Gegenentwurf keine praktischen Auswirkungen: Es entstehen keine neuen Aufgaben und keine zusätzlichen Kosten, und es ergibt sich kein Recht auf Barzahlung. Die Bestimmungen können aber nur noch mit Volks- und Ständemehr geändert werden. Über Initiative und Gegenentwurf wird getrennt abgestimmt, dazu gibt es eine Stichfrage für den Fall, dass beide angenommen werden.
Was ist umstritten?
Bundesrat und Parlament empfehlen ein Ja. Sie argumentieren, der Gegenentwurf stärke die rechtliche Stellung von Bargeld und Franken und nehme die berechtigten Anliegen der Initiative auf. Er übernehme bewährte, rechtlich eindeutige Formulierungen aus bestehenden Gesetzen und verzichte auf unnötige Bestimmungen. Eine Minderheit im Parlament empfiehlt ein Nein. Einzelne Nationalrätinnen und Nationalräte halten den Gegenentwurf wie die Initiative für unnötig, weil die jetzige Rechtslage ausreiche. Das Initiativkomitee, das die Initiative unterstützt, kritisiert den Gegenentwurf ebenfalls: Der Begriff «Bargeld» sei ungenau und könne auch digitales Zentralbankgeld meinen. Zudem übertrage er die Verantwortung der Nationalbank, ohne den Bund zu verpflichten.
Parteiparolen
Empfehlen Ja
SVP Schweizerische Volkspartei
SP Sozialdemokratische Partei der Schweiz
Mitte Die Mitte
FDP FDP.Die Liberalen
GPS Grüne Schweiz
EDU Eidgenössisch-Demokratische Union
EVP Evangelische Volkspartei der Schweiz
Empfehlen Nein
GLP Grünliberale Partei Schweiz
Reihenfolge nach Sitzen im Nationalrat (Wahlen 2023).
Offizielle Ressourcen
Abstimmungsdaten: Swissvotes – Année Politique Suisse, Universität Bern (CC BY 4.0), und Bundesamt für Statistik.